Kurzbericht zur Streckenvorerkundung am 27.07.2008
31. Juli 2008Gespannt warteten nicht nur die 7 bereits per Email angemeldeten Vorerkunder, sondern insgesamt 20 Biker am Sonntagmorgen im Eisstadion von Schierke. Nein, es waren nicht ganz 20 Biker, denn die letzten Fahrer gondelten noch vergnügt durch Ober- und Unterschierke, um einen der begehrten kostenpflichtigen Parkplätze zu ergattern. Nach der großzügigen Einhaltung der akademischen Viertelstunde fuhren wir dann zu zwanzigst 10.30 Uhr los. Ganz wie beim Rennen zunächst über die 1km lange Ortsrunde und dann hinauf zum Barenberg. Obwohl die meisten Teilnehmer nach einer internen Umfrage aus Respekt vor der Harten Tour an der Mittelstrecke teilnehmen werden, haben wir uns entschieden, während der Abfahrt auch die beiden zusätzlichen Schleifen der harten Tour mitzunehmen.
Quietschvergnügt fuhren wir sodann auf breiten Wegen hinauf zur olympischen Flamme bei der Rodelbahn, bis wir an den Mäuseklippen zum ersten Mal die Trails testen konnten. Nach den ersten ordentlichen Schüttlern fuhren wir dann die Trails nicht mehr nur bergab sondern auch hinauf. Hier wurden die ersten Dutzend Körner gelassen und es zeigte sich, dass all diejenigen, die auf Platzierung fahren bis zu diesen Teilstücken überholt haben müssen: An ein Überholen war auf diesen Trails nicht zu denken. So ging es weiter im Gänsemarsch – Gänsefahrt, einer nach dem anderen. Kurz vor dem Barenberg dann der erste Platten! Das machte aber nichts, denn wir mussten ohnehin warten, da ein Teilnehmer sein GPS verloren hatte. Anstatt sich also vom GPS führen zu lassen, mussten wir uns nun auf die Suche nach dem GPS machen – leider ohne Erfolg.
Der Rest der Abfahrt ist kurz geschildert: Bergauf, bergab, 30 Grad Celsius, blauer Himmel und Sonnenschein. Wir schwitzen und freuten uns der Berge, die da kommen. Am zweiten Verpflegungspunkt gab es dann einen Nachschub für all diejenigen, die schon zu viel Körner gelassen hatten: Corny-Riegel für alle. Das sollte aber auch bitter nötig sein, denn kurz darauf waren wir am Kaffeehorst angekommen und alle staunten mehr oder weniger erfreut über die „Steile Wand von Schierke“ hinauf zum Großen Winterberg. Die Frage: „Loch an Loch und hält doch. Was ist das?“, war zu diesem Zeitpunkt längst beantwortet. Auf dem Kolonnenweg quälten wir uns also bei Temperaturen, die an diesem Tag nur in der Sahara höher zu sein schienen, nach oben. Die letzten entschieden sich für die Fahrradliebe und die ökonomischere Fortbewegungsart. Oben angekommen eine letzte Besprechung und ab ging es den Wurmbergstieg nach Schierke. Fazit der Angekommenen: „Tolles Wetter, tolle Strecke, aber gibt es nicht auch eine leichtere Tour?“
Naja, am Ende waren wir für die harte Runde glatte 3 Stunden unterwegs und damit 1 Stunde über dem von den Veranstaltern gesetzten Zeitlimit (Start 10 Uhr, Limit Durchlaufschluss für die dritte Runde 14 Uhr im Eisstadion). Das Rennen wird verdammt hart werden!
Kette Rechts!









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2008-07-31 10:04:08 |
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